isento eCommerce solutions

Social Shopping: 5 Facts über den eCommerce-Trend

Über den Trend hin zum Social Shopping haben wir bereits vor knapp zwei Jahren berichtet. In der Zwischenzeit hat sich natürlich viel getan – Zeit für ein Update. Welchen Stellenwert hat Social Shopping aktuell und was bedeutet das für die eCommerce-Trends 2022?

1. Social Shopping – wer nutzt es und wo sind die User:innen besonders aktiv?

Insbesondere in den USA und in Asien ist Social Shopping bereits stark ausgeprägt, aber auch hierzulande rückt es immer mehr in den Vordergrund. Social Shopping scheint nicht einfach nur ein weiterer eCommerce-Trend zu sein, sondern ist auf dem besten Wege, sich als das „New Normal“ zu etablieren.

Laut einer Studie von YouGov hat im vergangenen Jahr bereits jede:r Fünfte in Deutschland einmal über die sozialen Medien eingekauft. Vor allem jüngere Zielgruppen, die sich ohnehin viel in sozialen Netzwerken bewegen, nutzen die Verbindung aus Inspiration, Austausch und direkter Kaufmöglichkeit.

2. Welche Möglichkeiten des Social Shopping gibt es?

Facebook bietet komplette Shops auf der Plattform an, die auch mit dem „externen“ Online-Shop des Unternehmens verknüpft werden können. Es gibt aber auch andere Wege: Pinterest bietet kuratierte Live-Shopping-Formate, Instagram ermöglicht den Verkauf direkt über Produktmarkierungen und TikTok baut seine Shopping-Funktionen kontinuierlich aus.

Neben nativen Shops spielen Influencer:innen und Live-Formate eine wichtige Rolle. Produkte werden nicht nur präsentiert, sondern im direkten Austausch erklärt, ausprobiert und bewertet. So entsteht ein Einkaufserlebnis, das Information und Unterhaltung verbindet.

3. Warum kaufen Kund:innen über Social Media und was funktioniert besonders gut?

Online-Shopping ist nicht erst seit der Corona-Pandemie auf dem Vormarsch. Social Shopping setzt genau hier an: Kund:innen können dort einkaufen, wo sie ohnehin einen großen Teil ihrer Zeit verbringen. Sie finden Inspiration, können sich mit anderen austauschen und Produkte ohne Medienbruch kaufen.

Besonders gut funktionieren Produkte, die visuell überzeugen und leicht erklärt werden können. Mode, Beauty, Lifestyle und Interior sind deshalb stark vertreten. Doch auch erklärungsbedürftige Angebote können profitieren, wenn Händler:innen Beratung und authentische Einblicke anbieten.

4. Social Shopping – auch für B2B interessant?

Eine Community aufzubauen und Fans zu Kund:innen zu machen, erfordert einiges an Aufwand. Regelmäßige Postings, die zur Marke passen und einen echten Mehrwert bieten, sind entscheidend. Das gilt nicht nur im B2C.

Auch im B2B informieren sich Entscheider:innen in sozialen Netzwerken, vergleichen Anbieter und suchen nach Expertise. Social Shopping kann hier den direkten Verkauf ergänzen oder als Einstieg in eine persönliche Beratung dienen.

5. Wo gibt es möglicherweise Schwierigkeiten beim Social Shopping?

Kund:innen erwarten einen reibungslosen Ablauf, wenn sie über soziale Medien einkaufen. Händler:innen müssen daher sicherstellen, dass auch technisch alles funktioniert. Warenbestand, Produktdaten, Zahlungsprozesse und Kundenservice sollten mit dem bestehenden Online-Shop synchronisiert sein.

Außerdem müssen Datenschutz, Plattformabhängigkeit und die langfristige Pflege der Kanäle berücksichtigt werden. Social Shopping sollte deshalb nicht isoliert betrachtet werden, sondern als Teil einer nachhaltigen Omnichannel-Strategie.

Fazit

Die Möglichkeiten des Social Shopping sind groß und werden weiter wachsen. Die Herausforderung besteht darin, auf den relevanten Kanälen präsent zu sein, ohne den eigenen Shop und die direkte Kundenbeziehung aus dem Blick zu verlieren.

Zurück zur Übersicht