Butterfly Effect: 10 Tipps zur Conversion-Optimierung im eCommerce

Conversion-Optimierung im eCommerce ist das A und O für einen erfolgreichen Online-Shop. Die Umsetzung geht vielen Shopbetreibern jedoch nicht ganz so leicht von der Hand. Abhilfe schafft der Butterfly Effect: Demnach bewirken kleine Änderungen bereits große Auswirkungen. Wir erklären, was es damit auf sich hat, und haben 10 Tipps für eine erfolgreiche Conversion-Optimierung zusammengestellt.

Was ist der Butterfly Effect?

Hinter dem Begriff Butterfly Effect steckt ursprünglich der Mythos eines Schmetterlings, der mit seinem Flügelschlag über Brasilien einen Tornado auslöst. Grundsätzlich lässt sich eine derartige Wirkungskette meist nicht nachvollziehen, ist also Fiktion. Der Kerngedanke „kleine Ursache, große Wirkung“ hingegen ist wissenschaftlich belegt. Um das zu verdeutlichen genügt ein einfaches Würfelexperiment. Das Werfen eines Würfels folgt festen physikalischen Regeln: der Wurf an sich, das Auftreffen des Würfels auf der Unterlage und das Abrollen auf derselben bis hin zu seinem Stillstand. Eine wiederholte Ausführung des Experimentes wird aber nicht stets das gleiche Ergebnis liefern. Der Grund hierfür ist, dass es dem Spieler einfach nicht gelingt die Anfangsbedingungen des ersten Wurfs genau zu wiederholen. Schon eine minimale Änderung kann zu einem völlig anderen Ergebnis führen.

Die Conversion-Optimierung

Eine Conversion steht im Online-Marketing für einen Vorgang, bei dem der Empfänger einer Marketing-Botschaft eine gewünschte Aktion ausführt – beispielsweise die Umwandlung eines Shop-Besuchers in einen Käufer. Häufig sind Shop-Betreiber mit ihren Verkaufszahlen unzufrieden und wissen nicht, woran das liegen könnte. Die Wurzel des Problems liegt oft in genau diesem Bereich.

Um Nutzer gezielt zum Kauf zu bewegen, muss der Online-Shop Vertrauen aufbauen und sollte zielgerichtet optimiert sein. Formulierungen, Grafiken, Farben und deren konkrete Platzierungen spielen dabei eine große Rolle; ebenso wie die Performance des gesamten Shops. Das vorrangige Ziel bei alldem: den eCommerce-Umsatz steigern. Wie Sie das erreichen, erfahren Sie in unseren 10 Tipps zur Conversion-Optimierung im eCommerce.

#1: Verkaufspsychologische Benutzerpfade aufspannen

Online-Shops sind mehr als Produktpräsentationen.

In erfolgreichen Online-Shops finden Verkaufsgespräche statt. Diese Verkaufsgespräche werden Benutzer- oder Conversion-Pfade genannt. Nutzen Sie die Technik der Conversion-Pfade, indem Sie den Nutzer in kleinen „Infohappen“ an den Verkaufsabschluss heranführen. Gut geeignet sind zum Beispiel Konfiguratoren für Autos, Kaffeemaschinen, o.ä.

#2 Produktpräsentation bestmöglich optimieren

Wenn die Detailansicht der Produkte in Ihrem Shop bestimmte Conversion-Elemente umfasst, erhöht sich die Kaufbereitschaft. Achten Sie daher vor allem auf die sorgfältige Darstellung von Bildern, Eigenschaften und Nutzen, Preis und Angebot, Kundenrezensionen oder Garantien.

#3 Headlines taktisch nutzen

Beschreiben Sie das Produkt nicht nur nach dessen Bezeichnung, sondern auch mit seinen Besonderheiten. Die Überschrift muss plakativ und kontextnah positioniert werden. Dadurch eröffnen Sie den Kommunikationskanal für Ihr „Verkaufsgespräch“.

#4 Leadtexte mit Kundennutzen ausstatten

Online-Shops, die Leadtexte bei den Produkten einführen, haben die Möglichkeit zusätzlich Kundennutzen anzuführen. Das macht die Kommunikation persönlicher und der Nutzen des Produkts wird vom Kunden schneller erkannt.

#5 Aufzählungslisten mit Vorteilen bestücken

Verknüpfen Sie die Produkteigenschaften mit dem individuellen Nutzen Ihrer Zielgruppen. Sie erhöhen dadurch die Verkäufe nachhaltig!

#6 Aufzählungslisten mit Features richtig sortieren

Aufzählungslisten werden im Web am ehesten gelesen. Achten Sie daher besonders auf die sorgfältige Aufbereitung der Inhalte und die narrative Ordnung.

#7 Produktbilder maximal ausreizen

Die Darstellung der Produkte ist die wesentliche Kaufentscheidung für Online-Shopper. Achten Sie daher besonders auf die qualitativ hochwertige Darstellung der Produkte mit allen notwendigen Interaktionsmöglichkeiten wie Zoom oder weiteren Ansichten.

#8 Checkout-Optimierung ebnet den Weg zur Kasse

Kaufabbrüche können folgendermaßen minimiert werden:

  • Je einfacher die Benutzung (Löschen, Hinzufügen, Detailansicht) im Warenkorb ist, desto höher die Chance, dass Sie weitere Produkte zusätzlich verkaufen und so den Warenkorbwert steigern
  • Kunden leiten und aktives Upselling betreiben
  • Cross-Selling und Gutscheine richtig platzieren
  • Hohes Vertrauen im Bezahlprozess erzeugen

#9 Benutzerfreundlichkeit des Shops (Interface-Design) verbessern

Usability ist die Kunst ein Interface anzubieten, welches den Kunden bei seiner Recherche und beim Kauf im Online-Shop subtil und reduziert unterstützt. Kaufbereitschaft erhöhen Sie am besten durch ein unterbewusst wahrgenommenes, angenehmes Gefühl beim Browsen durch den Online-Shop.

Das Interfacedesign soll die Zielgruppe ansprechen und so die Kaufbereitschaft erhöhen.

#10 Performance des Online-Shops optimieren

Wer im Internet surft und Informationen, Produkte etc. sucht, möchte schnell zum gewünschten Ziel gelangen. Dies gelingt allerdings nur, wenn sich die ausgewählten Webseiten in wenigen Sekunden öffnen. Seiten, die nur sehr langsam laden, haben schlechte Karten und werden in der Regel schnell wieder verlassen.

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